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Nachrichten 2009

Lindbergs EXPO unterwegs in Europa

Magnus Lindbergs Orchesterwerk EXPO, das im September 2009 in New York uraufgeführt wurde, reist im Januar/Februar 2010 durch Europa. Die Aufführungen der Komposition beginnen mit der finnischen Erstaufführung durch das Rundfunksinfonieorchester am 13. Januar in der Finlandia-Halle in Helsinki. Die übrigen Aufführungen in Europa finden im Rahmen der Tournee der New Yorker Philharmoniker statt. In der Interpretation dieses Orchesters ist Lindbergs Werk am 23. Januar in Madrid, am 27. Januar in Frankfurt (Main) und am 29. Januar in Köln zu hören und anschließend am 1. Februar in Paris. Am 3. Februar endet die Tournee dann in London mit der britischen Erstaufführung.

Magnus Lindberg teilte sich übrigens Anfang Dezember mit Paula Vesala, Mira Luoti und Jori Sjöroos von der Band PMMP den Teostopalkinto, der die in Finnland vergebene höchste Auszeichnung auf dem Gebiet der Musik und mit insgesamt 40 000 Euro dotiert ist.
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Werke von Maria Kallionpää in Österreich

Zwei Werke der zur jungen finnischen Komponistengeneration zählenden Maria Kallionpää haben im Dezember/Januar in Österreich Premiere. Eine der Uraufführungen findet am 20. Dezember in Salzburg statt, wenn das bekannte ÖENM (Österreicher Ensemble für Neue Musik) Kallionpääs Quintett für Bläser Circular thoughts spielt. Die zweite Uraufführung steht am 24. Januar im Wiener Musikverein auf dem Programm, wo Kallionpää ihre Komposition Hommage a Schumann für Klavier und live-Elektronik vorstellt.
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Uraufführung von Eero Hämeenniemis NEVER STOP! im Januar durch das HKO

Das Helsinki Philharmonic Orchestra (HKO) und die Schlaginstrumentengruppe Struthi Laya bringen am 20. Januar in der Finlandia-Halle in Helsinki Eero Hämeenniemis Komposition NEVER STOP! zur Uraufführung. Es handelt sich um ein weiteres Opus in der Reihe der Werke Hämeenniemis mit Einflüssen indischer Musik. Die Instrumentierung des Werkes beinhaltet außer eher traditionellen Instrumenten auch die indische Schlaginstrumentengruppe, die das gesamte fünfteilige Werk mit bestreitet. NEVER STOP! ist ein Auftragswerk des HKO, die Uraufführung wird von John Storgårds dirigiert.
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Avanti! führt für das Projekt „Kalevala der Künstler“ komponierte zeitgenössische Musik auf

Das Kammerorchester Avanti! spielt in seinem Konzert am 26. Februar zeitgenössische Kompositionen, die vom finnischen Nationalepeos Kalevala inspiriert sind und als Bestandteil des Projektes ”Kalevala der Künstler” entstanden. Dieses Projekt war zu Ehren des 160. Jahrestages des Nationalepos von der Finnischen Kalevalagesellschaft ins Leben gerufen worden. Die im Ergebnis des Projekts geschaffenen zehn neuen Werke erlebten am Kalevala-Tag 2009, d. h. am 28. Februar, ihre Uraufführung vor geladenen Gästen im Kunstmuseum Ateneum in Helsinki.

Das im Februar kommenden Jahres im Festsaal der Helsinkier Universität stattfindende Konzert von Avanti! bietet nun auch dem breiten Publikum Gelegenheit, die neuen, vom finnischen Nationalepos inspirierten Werke zu hören. Am Projekt „Kalevala der Künstler“ hatten sich folgende finnische Komponisten beteiligt: Lotta Wennäkoski, Riikka Talvitie, Kimmo Hakola, Jukka Tiensuu, Herman Rechberger, Olli Kortekangas, Pekka Jalkanen, Einojuhani Rautavaara, Aulis Sallinen und Jovanka Trbojevic.
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AUSSERDEM:
  • Die Musik von Jaakko Kuusisto zu Timo Koivusalos neuem Film „Täällä Pohjantähden alla” wurde am 9.12.2009 von Tactus oy als eigene CD herausgebracht. Eingespielt wurde die Filmmusik unter Leitung des Komponisten vom Orchester Sinfonia Lahti, das zu den international erfolgreichsten finnischen Orchestern gehört.
  • Das Birmingham Symphony Orchestra führt das Orchesterwerk False Memories I-III von Jukka Tiensuu am 16. Dezember erstmals in Großbritannien auf.
Bevorstehende Welturaufführungen
  • 18 DEC :: Finland, Espoo :: Segerstam, Leif :: Symphony No. 201
  • 6 JAN :: Russian Federation, St. Petersburg :: Segerstam, Leif :: Symphony No. 202
  • 14 JAN :: Finland, Oulu :: Segerstam, Leif :: Symphony No. 208
  • 19 JAN :: Finland, Espoo :: Pohjola, Seppo :: Viita-sarja
  • 29 JAN :: Finland, Rovaniemi :: Räisänen, Tomi :: Laavla
  • 29 JAN :: Finland, Helsinki :: Kaipainen, Jouni :: Elemental Chanting op. 87
Festival der zeitgenössischen Musik „Uuden musiikin Lokakuu“ 8.-19.11. in Oulu

Das Festival „Uuden Musiikin Lokakuu“ (Oktober der neuen Musik) findet in diesem Jahr vom 8. bis 19. November in Oulu statt. Das Programm ist umfangreicher denn je und beinhaltet auch zahlreiche finnische Uraufführungen.

Eine Neuheit im Festivalprogramm ist „Aural Alchemy Club“, eine Veranstaltung, die auf elektronische Undergroundmusik konzentriert ist und zu der mehrere „Elektronikklubs“ gehören. Im Mittelpunkt des Festivals stehen in diesem Jahr auch insbesondere junge Komponisten, deren Werke in mehreren Konzerten zu hören sind. Traditionell liegt das Schwergewicht des Programms wieder auf dem Schaffen von Komponisten aus der Region Oulu. So gab es beispielsweise am 10. November ein Konzert mit sieben Uraufführungen von Jouko Tötterström.
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Finnisch-estnische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik im Fokus des Novemberkonzerts von „Korvat auki“

Der Verein finnischer junger Komponisten „Korvat auki“ (Ohren auf) stellt in einem Konzert am 21. November in der Sibelius-Akademie zeitgenössische Musik aus Finnland und Estland vor. „Kaarea“ von Antti Auvinen und „Vastakaiku (Anklang bis)“ von Jarkko Hartikainen werden dabei uraufgeführt. Außerdem erklingt die Komposition „Crystal“ von Olli Virtaperko.

Der Verein „Korvat auki“ will die Zusammenarbeit mit Estland und dem Ensemble U, das in dem November-Konzert die zeitgenössischen Kompositionen aufführt, auch künftig fortsetzen - hoffentlich mit neuen finnischen Kompositionen und auch Auftragswerken.
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Komponist Jarmo Sermilä 70 Jahre

Das Städtische Orchester Hämeenlinna feiert im Dezember den 70. Geburtstag seines Hauskomponisten Jarmo Sermilä. Im Festkonzert am 1. Dezember wird Sermiläs Konzert für Kontrabass „Counterbass“ uraufgeführt, und der Jubilar wird auch mit der ihm gewidmeten Komposition „Tribute to Sermilä“ von Sampsa Ertamo geehrt.Dirigent des Festkonzertes ist Tuomas Pirilä.

Jarmo Sermilä war neben seiner Arbeit als Komponist auch Gründer und Geschäftsführer des später von der Edition Willhelm Hansen aufgekauften Verlags Jasemusiikki und langjähriger künstlerischer Leiter des Festivals „Musiikin aika“ (Zeit der Musik) in Viitasaari sowie in den Jahren 1971-1976 Geschäftsführer des Informationszentrums für finnische Musik Fimic.

Kalevi Ahos „Hyönteissinfonia“ wird in Tokio aufgeführt

Das angesehene japanische Sinfonieorchester Yomiuri Nippon Symphony Orchestra (YNSO) bringt am 15. Dezember in Tokio Kalevi Ahos siebente Sinfonie „Hyönteissinfonia“ (Insektensinfonie) zu Gehör. Die von Osmo Vänskä geleitete Aufführung ist zugleich die japanische Erstaufführung von Ahos Musik.Das angesehene japanische Sinfonieorchester Yomiuri Nippon Symphony Orchestra (YNSO) bringt am 15. Dezember in Tokio Kalevi Ahos siebente Sinfonie „Hyönteissinfonia“ (Insektensinfonie) zu Gehör. Die von Osmo Vänskä geleitete Aufführung ist zugleich die japanische Erstaufführung von Ahos Musik.

AUSSERDEM
  • Neueste Publikation von Fimic: Die von Fimic verlegte und von Tuomas Mali geschriebene „Pianists' Edition. Finnish Works for Piano“ wurde im Zusammenhang mit dem Eröffnungskonzert von „PianoEspoo“ am 20.10.2009 veröffentlicht. In dem Buch stellen acht finnische Spitzenpianisten ihre finnischen Lieblingskompositionen vor. Die Publikation ist für Musiker und Musikprofis für Promotionzwecke gedacht. Interessenten für das Buch wenden sich bitte an: hanna.isolammi@fimic.fi
  • Das „New European Ensemble“ präsentiert bei seinem kommenden Konzertprojekt „Scadinavian Imagery“ finnische Musik. Einen Vorgeschmack bietet das Konzert am 29. November in Den Haag mit Kompositionen von Lindberg, Salonen und Haapamäki.
  • Das amerikanische „International Contemporary Ensemble“ (ICE) hat die Zusammenarbeit mit Kaija Saariaho begonnen und wird in seinen kommenden Konzerten Werke der Komponistin spielen, so unter anderem am 19. November in Chikago und am 22. November in New York.
  • Das finnische RSO bringt am 27. November die von Harri Vuori zum finnischen Stummfilmklassiker „Ollin oppivuodet“ komponierte Musik zur Uraufführung.
Bevorstehende Welturaufführungen
  • 13. NOV. :: Finnland, Siuntio :: Sallinen, Aulis :: Preludes and Fugues for accordion solo op. 95
  • 14.NOV. :: Finnland, Helsinki :: Leinonen, Juha :: Corganum
  • 15. NOV. :: Finnland, Siuntio :: Aho, Kalevi :: In memoriam Pehr Henrik Nordgren
  • 13. NOV. :: Finnland, Siuntio :: Kuusisto, Jaakko :: work for violin and piano
  • 18. NOV. :: Finnland, Savonlinna :: Murto, Matti :: String Quartet
  • 25. NOV. :: Finnland,Helsinki :: Klemola, Sami :: [Neue Komposition]
  • 28. NOV. :: Australien, Melbourne :: Segerstam, Leif :: Symphony Nr. 190
  • 3. DEZ. :: Finnland,Helsinki :: Jalkanen, Pekka :: Joulusatu Tongalta
  • 6. DEZ. :: Polen, Bytom :: Jalava, Pertti :: Huuhkaja (Eagle-Owl)
  • 6. DEZ. :: Polen, Bytom :: Jalava, Pertti :: Kuvia kevätpurolta
  • Außerdem finden weitere Welturaufführungen beim Festival ”Uuden Musiikin Lokakuu” in der Zeit 8.-19.11. statt.
Uraufführung von sieben finnischen Werken durch Avanti!

Anfang November werden sieben finnische Werke durch das Kammerorchester Avanti! uraufgeführt. Das am 3. November im Helsinkier Konservatorium stattfindende Konzert wird zusammen mit dem Pop-Jazz-Konservatorium und weiteren Musikbildungsstätten der finnischen Hauptstadt veranstaltet. Zu hören sind folgende neue Kompositionen: Kimmo Hakola: An Johannes, Jukka Koskinen: Septetto, Anneli Arho: Odotus, Maija Hynninen: Pepper’s Ghost, Tapani Länsiö: Olipa kerran, olipa…, Jouni Kaipainen: PMMP RH+ und Jari Perkiömäki: The Goldilocks Zone.Uraufführung von sieben finnischen Werken durch Avanti!
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MCME mit finnischer und russischer zeitgenössischer Musik auf Tournee in Russland

Das Moscow Contemporary Music Ensemble (MCME) geht Anfang November mit finnischer und russischer zeitgenössischer Musik in Russland auf Gastspielreise: In der ugrischen Region des Landes gibt das Orchester zwischen dem 4. und dem 7. November in den Städten Rjasan, Pensa und Saransk vier Konzerte. Die auf dem Programm stehende finnische Musik wurde komponiert von Einojuhani Rautavaara, Aulis Sallinen, Harri Wessman, Mikko Heiniö, Carita Holmström, Seppo Pohjola, Lotta Wennäkoski und Mikko Nisula.
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Kaija Saariaho erhielt Preis der finnischen Wihuri-Foundation

Kaija Saariaho ist mit dem mit 100 000 Euro dotierten Wihuri-Sibelius-Preis ausgezeichnet worden. Sie ist die erste Frau unter den Sibelius-Preisträgern. Andere finnische Komponisten, die vor ihr mit diesem angesehenen, zu den bedeutendsten der Welt gehörenden Tonkunst-Preis geehrt wurden, waren u. a. Magnus Lindberg, Aulis Sallinen, Joonas Kokkonen und Einojuhani Rautavaara.
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Uraufführung von Ville Matvejeffs Cellokonzert in Lappeenranta

Am 29. Oktober bringt das Städtische Orchester Lappeenranta unter Leitung von Jan Söderblom und mit Tuomas Lehto (Cello) Ville Matvejeffs Cellokonzert zur Uraufführung. Es handelt sich um die erste Komposition des jungen Matvejeffs für einen Solisten und Orchester. Ville Matvejeff ist nicht nur einer der vielversprechenden jungen finnischen Komponisten, sondern auch ein gefragter Musiker.
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SHORT CUTS
  • Am 10. Oktober beging das Kammerensemble Uusinta in Helsinki den 10. Jahrestag seines Bestehens mit einem Konzert, das sich zu einem großen Erfolg gestaltete. Während dieses Festkonzertes hatten vier finnische Kompositionen Premiere: Suprematisse von Osmo Tapio Räihälä, Fog, Stream and Fleeting Objects von Lauri Kilpiö, Azonal Advice von Max Savikangas und Witch Hunt von Lauri Toivio.
  • Das Helsinki Philharmonic Orchestra bringt am 11. November Sebastian Fagerlunds Partita for Strings and Percussion zur Uraufführung, lediglich ein paar Monate nach der Premiere der Erstlingsoper Döbeln 1809 des Komponisten.
  • Am 28. Oktober feiert das Orchester Jyväskylä Sinfonia den hundertsten Geburtstag von Jaakko Linjama (1909-1983), der seinerzeit die Olympiahymne für die Olympischen Sommerspiele 1952 in Finnland komponierte. In einem dem Komponisten gewidmeten Konzert in der Taulumäki-Kirche werden auch Werke seines Sohnes Jouko Linjama und seines Enkels Jyrki Linjama aufgeführt.
ISCM World Music Days in Schweden

Beim alljährlichen Festival der ISCM (Internationale Gesellschaft für neue Musik) sind in diesem Jahr Werke mehrerer finnischer Komponisten zu hören. Die World Music Days finden vom 24.9. bis 4.10. in Schweden in drei verschiedenen Orten statt. In Visbyssä sind Tapio Tuomelas Werk Kyrie eleison (24.9.) sowie Maija Hynninens In case of emergency (25.9.) als Uraufführung zu hören. In Växjö wiederum stehen Werke von Timothy Page (Philomela, 28.9.) und Johan Tallgren (Tombeau pour New York, 29.9.) auf dem Programm. In Göteborg erklingen Kompositionen von Kaija Saariaho (Je sens un deuxième cœur, 1.10.), Paola Livorsi (In between, 1.10.) und Jukka Tiensuu (Umori, 2.10.).
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Kirchemusikfest „Aikamme kirkkomusiikkia“ bringt neue liturgische Werke

In der Zeit 3.-11.10.2009 findet in der Kirche zu Tapiola in Espoo das alljährliche Kirchenmusikfest „Aikamme kirkkomusiikkia“ (dt. Kirchenmusik unserer Zeit) statt. Bei diesem Festival soll vor allem für den Gottesdienst gedachte Musik im Vordergrund stehen, aber zum Programm gehören auch ein Konzert eines Kammerorchesters sowie ein Kompositionskurs und -seminar. Uraufgeführt werden während des Festivals unter anderem Matthew Whittalls Mikaelinpäivän psalmi sowie Paavo Heininens Virsimessu.
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Informationszentren für Musik der nordischen Länder gemeinsam nach China

Fimic nimmt im Oktober zusammen mit den nordischen Schwesterorganisationen an der Messe „Music China“ teil, die vom 13. bis 16.10. in Shanghai stattfindet. Die Musikzentren der nordischen Länder haben erstmals einen eigenen Stand auf dieser Musikmesse, die eine der größten in Asien ist. Der Messestand ist hauptsächlich auf die zeitgenössische Musik der nordischen Länder ausgerichtet. Nordische Notenverlage - aus Finnland Fennica Gehrman - sind ebenfalls beteiligt.

Mit Hilfe des Messestandes sollen Kontakte zum chinesischen Musikleben und zum chinesischen Musikmarkt hergestellt werden. Zur Messe „Music China“ kommen Besucher aus allen Kontinenten, insbesondere natürlich aus China und den anderen asiatischen Ländern. Im vergangenen Jahr wurden 43 000 Besucher gezählt. Der nordische Gemeinschaftsstand wird mit Unterstützung des Nordischen Kulturfonds von Fimic koordiniert.
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Kompositionen von Markku Klami in Finnland und im Ausland zu hören

Markku Klamis neue Komposition Göreme (2009, für Gitarre und Tonband) wird am 26.9.2009 in Helsinki im Rahmen eines Konzerts des Vereins Korvat auki ry (dt. Ohren auf) uraufgeführt. Zu hören sind dabei sowohl italienische als auch finnische Gitarrenstücke, die für den Gitarristen Patrik Kleemola komponiert wurden. Klemola spielt Göreme außerdem am 8.10. in Italien sowie das etwas ältere Gitarrenstück Cinque miniature von Klami am 12.10. in Rom.
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AUßERDEM:
  • Sebastian Fagerlunds Döbeln wird in Schweden am 26.-27.9.2009 in Stockholm sowie im Oktober in Umeå aufgeführt.
  • Das finnische Rundfunksinfonieorchester bringt das Orchesterwerk Kuru von Olli Virtaperko am 7.10.2009 zur Uraufführung.
  • Am 23.10.2009 wird die Oper Kohti kotia von Ilkka Kuusisto in der Kirche von Isokyrö uraufgeführt.
Lindbergs Saison als Composer in Residence bei New York Philharmonic beginnt mit EXPO

Mit Magnus Lindbergs WerkEXPO wird die Konzertsaison der New York Philharmonic beim Galakonzert am 16. September 2009 eingeleitet. EXPO leitet aber nicht nur die Konzertsaison ein, sondern ist auch das erste Werk, das Lindberg für dieses Orchester als dessen Composer in Residence komponiert hat, und auch das erste Werk, das Alan Gilbert als neuer Musikdirektor der Philharmonic dirigiert. Nach der Uraufführung in New York spielt das Orchester die Komposition im September/Oktober noch drei Mal, und Anfang 2010 wird sie auch bei der Europa-Tournee des New Yorker Orchesters zu hören sein.
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Mäntyjärvis Stuttgarter Psalmen sind eine Ehrung für Mendelssohn

Jaakko Mäntyjärvis neue Komposition Stuttgarter Psalmen für gemischten Chor erlebt am 12. September beim Musikfest Stuttgart ihre Uraufführung. Es handelt sich um ein Auftragswerk der Stuttgarter Internationalen Bachakademie zu Ehren des 200. Geburtstages von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Die Textvorlage des 28-minütigen Komposition sind die Psalmen aus Mendelssohns Drei Psalmen (op. 78). Die Uraufführung wird durch den Akademischen Kammerchor Uppsala (Schweden) unter Leitung von Stefan Parkman besorgt.
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Rundfunksinfonieorchester bringt im September/Oktober drei Uraufführungen

Flötenkonzert Soie, das bei Lotta Wennäkoski in Auftrag gegeben wurde. In der darauffolgenden Woche wird am 23. September bereits das nächste Auftragswerk zu Gehör gebracht: Kuukonsertto (Mondkonzert) für Mezzosopran, Klavier und Orchester von Mikko Heiniö. Die dritte Uraufführung folgt am 7. Oktober. Dann steht das Orchesterwerk Kuru von Olli Virtaperko auf dem Programm.
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Jarkko Hartikainen: Zwei Uraufführungen und vier Konzerte in Mitteleuropa

Im August/September 2009 kamen bzw. kommen bei insgesamt vier Konzerten in Mitteleuropa Kompositionen von Jarkko Hartikainen zu Gehör. Hartikainen hatte am 22. August ein Konzert in Ahrenshoop als Bestandteil seines Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas. Ihre eigentliche Uraufführung erlebt die neue Komposition Hologramme am 26. August in Berlin. In Gent (Belgien) wiederum erklingt am 22. September Hartikainens Trio parkour aus dem Jahre 2006. Die zweite Uraufführung ist für den 27. September vorgesehen, wenn das neue Werk Anklang in Göttingen beim Stallarte-Festival zu Gehör gebracht wird.
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AUSSERDEM:
  • Kaija Saariahos Laterna Magica wird am 28. August in Berlin uraufgeführt. Ausführende sind die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle. Außerdem wird das Werk am 2. September in Luzern (Schweiz) und am 4. September in Lübeck aufgeführt.
  • Im Rahmen des Programms für zeitgenössische Musik der gegenwärtig stattfindenden Helsinkier Festwochen gibt es zwei Premieren: Am 26. August ist Kimmo Hakolas Komposition Le nuage d'Oort zu hören, während vom 24. bis 30. August Ville Matvejeffs Musik zum Bühnenwerk Il principe dei dolori nach Liedern von Carlo Gesualdo erklingt.
  • Die Opern Aleksis Kivi und Auringon talo (Das Sonnenhaus) von Einojuhani Rautavaara werden im September/Oktober in Finnland aufgeführt. Aleksis Kivi ist vom 12. bis 23. September in der Nationaloper zu sehen und zu hören, und Auringon talo vom 14.bis 15. Oktober bei den Sibelius-Wochen in Järvenpää.
Kantele und junge finnische Musik beim Festival „Zeit der Musik“

„Zeit der Musik“- von der Organisation Finland Festivals zum Festival des Jahres 2009 gekürt - findet vom 7. bis 12. Juli in Viitasaari statt und stellt in seinem Programm Musik unterschiedlicher Richtungen und Komponisten nebeneinander. Gastkomponist ist dieses Mal der Brite Michael Finnissy. Auf dem Programm stehen mehrere ganz neue Werke und Welturaufführungen, u. a. „Bashô Fragments“ von Juha T. Koskinen und Werke junger Komponisten, die vom Verein Korvat auki ry (dt. Ohren auf) ausgewählt wurden. Auch neue finnische Kantelemusik ist mit dabei: Beim Eröffnungskonzert ist eine Komposition für Kantele von Harri Suilamo zu hören, und am 8.7. werden Kantelewerke von Asko Hyvärinen und Lotta Wennäkoski uraufgeführt.
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Fagerlund debütiert als Opernkomponist

Sebastian Fagerlunds erste Oper „Döbeln 1809“ hat am 25.7.2009 in Kokkola Premiere. Sie ist ein Auftragswerk des Opernsommers in Kokkola und wurde zu Ehren des 200. Jahrestages der Loslösung Finnlands von Schweden bestellt. Nach drei Aufführungen in Kokkola geht die Inszenierung auf Reisen: zunächst nach Oulu (2.8.) und Turku (16.8.), und im Herbst folgen auch Vorstellungen in Schweden (26.-27.9. Stockholm und 30.-31.10. Umeå). Bei den sommerlichen Festivals gibt es noch eine zweite Fagerlund-Uraufführung: „Sky II“ wird am 10.7. beim Festival „Sonkajärvi soi“ durch das Orchester Avanti! aufgeführt.
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Saariahos Musik erklingt bei Musikfestival in Luzern

Musik von Kaija Saariaho spielt beim Schweizer Lucerne Festival (12.8-19.9.2009) eine große Rolle. Zehn Kompositionen von Saariaho sind dort zu hören, darunter auch das neue Orchesterwerk „Laterna Magica“. Letzteres wurde vom Lucerne Festival und den Berliner Philharmonikern gemeinsam in Auftrag gegeben. Die Uraufführung findet am 28.8. in Berlin statt, die Aufführung in Luzern folgt am 2. September.
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Neuer Newsletter von Fimic für Musiker

Bei Fimic gibt es einen neuen für Musiker entwickelten elektronischen Newsletter. Mit Hilfe angehängter PDF-Links ist es möglich, sich mit neuen, nicht verlegten Werken finnischer zeitgenössischer Komponisten vertraut zu machen. Die auf die verschiedenen Instrumental- und Vokalgruppen zugeschnittenen Newsletters werden je nach der Zahl der fertiggestellten neuen Kompositionen ein oder zweimal im Jahr versandt. Weitere Informationen und Bestellungen für den Newsletter: hanna.isolammi@fimic.fi

AUSSERDEM:
  • Kaija Saariahos „L'amour de loin“ steht vom 3. bis 11.7. auf dem Spielplan der English National Opera.
  • Das Ensemble „Uusinta“ tritt am 29.8. beim Suså-Festival in Dänemark mit einem rein finnischen Programm auf. Unter anderem werden Kompositionen von Lotta Wennäkoski, Magnus Lindberg und Perttu Haapanen gespielt.
  • Zwei neue Kompositionen von Jarkko Hartikainen erleben im August/September in Deutschland ihre Uraufführung: „Hologramme” am 26.8. in Berlin und „Anklang“ am 26.9. beim Festival „stallarte“ in Göttingen.
Bevorstehende Welturaufführungen
  • 7. JUL :: Kemiönsaari :: Kalevi Aho :: String Quintet „Hommage á Schubert“
  • 8. JUL :: Viitasaari :: Asko Hyvärinen :: Channels
  • 9. JUL :: Espoo :: Kari Tikka :: Six Biblical Song
  • 10. JUL :: Sonkajärvi :: Sebastian Fagerlund :: Sky II
  • 11. JUL :: Viitasaari :: Markku Klami :: aura
  • 13. JUL :: Kuhmo :: Olli Mustonen :: Kolme puuta, kolme poikaa
  • 14. JUL :: Kuhmo :: Perttu Haapanen :: Tango
  • 25. JUL :: Kokkola :: Sebastian Fagerlund :: Döbeln 1809
  • 11. AUG :: Italia, Bologna :: Tomi Räisänen :: Fortuna favoris
  • 16. AUG :: Turku :: Aija Puurtinen :: Bön / Rukous
  • 16. AUG :: Turku :: Tapio Tuomela :: Gloria
  • 16. AUG :: Turku :: Einojuhani Rautavaara :: Eingang
  • 26. AUG :: Saksa, Berlin :: Jarkko Hartikainen :: Hologramme
  • 26. AUG :: Helsinki :: Kimmo Hakola :: [New work]
  • 28. AUG :: Deutschland, Berlin :: Kaija Saariaho :: Laterna Magica
Weitere Informationen zu sonstigen Aufführungen finnischer Musik: www.fimic.fi > Event Calendar
”Re: New Music“ bringt europäischer zeitgenössischer Musik mehr Publikum

Nach sorgfältiger Vorbereitung erfolgte im Mai 2009 der Startschuss zu ”Re: New Music”. Dieses europaweite Projekt für zeitgenössische Musik hat das Ziel, neue europäische zeitgenössische Kompositionen auch außerhalb ihres Heimatlandes zu Gehör zu bringen. Vermittler sind Ensembles für zeitgenössische Musik aus europäischen Ländern, die aus dem musikalischen Schaffen ihres Heimatlandes verschiedene Werke auswählen und auf die internationale Programmliste setzen. Von finnischer Seite haben das Kammerorchester von Lappland Lapin kamariorkesteri und das Kammermusikensemble Uusinta insgesamt 18 finnische Kompositionen für das Projekt ausgesucht.
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Das City of London Festival beschäftigt sich mit Musik vom 60. Breitengrad

Das im Juni/Juli in London stattfindende Kulturereignis City of London Festival ist in diesem Jahr auf die Musik des 60. Breitengrades orientiert, woran auch Finnland seinen Anteil hat. Auf dem Festivalprogramm stehen u. a. Werke von Jaakko Kuusisto, Einojuhani Rautavaara und Esa-Pekka Salonen. Am 3. Juli erklingt im Rahmen des Festivals finnischer Tango mit dem Duo Milla Viljamaa & Johanna Juhola sowie dem Orchester Tango Orkesteri Unto.
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‘Yhdessä – Together we study for the future’

Am 15. Mai startet in Russland zum dritten Mal das finnisch-russische Festival ’Yhdessä – Together we study for the future’. Gastkomponist des 14 Tage dauernden Festivals ist Tapio Tuomela, der auch Vorträge hält und Kammermusikformationen des MCME (Moscow Contemporary Music Ensemble) dirigiert. Aufgeführt werden weiterhin Werke zahlreicher anderer finnischer Komponisten. Die zum Festivalprogramm gehörenden Konzerte finden an verschiedenen Orten statt: in Moskau, Perm, Kirov, Nishni Novgorod, Kaluga und Tschaikowski.
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Sommerfestivals bauen auf einheimische Musik

Auch in diesem Sommer wird bei den Festivals in Finnland ein breites Spektrum neuer finnischer Musik zu hören sein. Bei den großen Festivals wie dem Helsinki Festival (13. – 30.8.) ist finnische Musik fast jeden Tag zu finden. Werke von Jukka Tiensuu stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen beim Festival Suvisoitto des Orchesters Avanti (24. – 28.6.), und Kirmo Lintinen wurde als zentraler Komponist für die Crusell-Woche in Uusikaupunki (25.7. – 1.8.). ausgesucht. An Uraufführungen werden im Laufe des Sommers u. a. zu hören sein: eine neue Komposition für Orchester von Perttu Haapanen (Musikfestspiele Korsholm 17.6.) sowie die neue Oper "Döbeln 1809" von Sebastian Fagerlund (Uraufführung am 25.7. beim Kokkola-Opernsommer).
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AUSSERDEM:
  • Der Komponist Jukka-Pekka Lehto hat mit seiner Komposition "Cur?" den internationalen Blasmusikwettbewerb Ciutat de Betera in Spanien gewonnen. Lehtos Werk war eine von zwei Kompositionen der Finalrunde, die am 18.4. im Abschlusskonzert vom Orchester Banda Sinfónica de Bétera unter der Leitung von Serrano Alarcon gespielt wurden.
  • Timo-Juhani Kyllönen wurde für die Jahre 2009 – 2013 zum Residenz-Komponisten des Orchesters des Gran Teatro Falla in Cádiz gewählt. Im Mai wird beim Festival Manuel de Falla in zwei Konzerten Musik von ihm aufgeführt: Am 23.5. steht bei Orchester und Chor des Gran Teatro Falla Kyllönens Kinderchorzyklus Nr. 1 auf dem Programm, während Riikka Hakola und Ilkka Paananen am 26.5. den Liederzyklus 'Ciclo de dos Canciones' zu Gehör bringen.
  • Der Kammerchor Klemetti-Opiston Kamarikuoro feiert mit mehreren Uraufführungen finnischer Komponisten sein 50jähriges Bestehen. Am 13.6. werden in zwei Festkonzerten Jaakko Mäntyjärvis neues Werk "Profane and profaner", Riikka Talvities "Kolme aihiota kehtolauluksi" sowie ein neues Chorwerk von Olli Kortekangas aufgeführt.
Uraufführungen im Mai und Juni:
  • 20.5. Magnus Lindberg: Graffiti, Kammerchor Helsinki, Rundfunksinfonieorchester, Leitung Sakari Oramo, Helsinki
  • 23.5. Tomi Räisänen: A Night at the Park Güell, The Finnish Barytontrio, Helsinki
  • 29.5. Kirmo Lintinen: Piano Concerto, Jouko Laivuori, Klavier, Rundfunksinfonieorchester, Leitung Ernest Martinez-Izquierdo, Helsinki
  • 31.5. Minna Leinonen: Cadenza for accordion, Timo Kinnunen, Akkordeon, Hodogaya (Japan)
  • 13.6. Jarkko Hartikainen: Anklang, Jillian Norton, Flöte, Carl von Houwald, Fagott, Suha Sung, Violine, Christophe Mathias, Cello, Michael Gambacurta, Percussion, Stallarte-Festival Göttingen (Deutschland)
Erstaufführung von Harri Wessmans Insektenoper in Petrosawodsk

Harri Wessmans Insektenoper (Grashüpfer und Ameisen) wird am 24. April in Petrosawodsk beim internationalen Kindermusik- und Kindertheaterfestival „Die goldenen Schlüssel” aufgeführt. Die Aufführung der 1998 fertiggestellten Kinderoper wird vom Chor der Petrosawodsker Kinderkunstschule sowie von einer Gruppe von Berufsmusikern der Stadt besorgt. Wessman nimmt auch an dem im Rahmen des Festivals stattfindenden internationalen Seminar zur Rolle von Kunst und Theater bei der Kindererziehung teil.
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Neue Musik für finnische Stummfilme der 1920er Jahre

Die finnische Rundfunk- und Fernsehgesellschaft Yleisradio hat bei fünf finnischen Komponisten Musik für einige Stummfilmklassiker aus den 1920er Jahren in Auftrag gegeben. Der erste Film davon ist Ollin oppivuodet, zu dem die Musik von Harri Vuori komponiert wird. Der Film wird im November in Hämeenlinna im Kultur- und Kongresszentrum Verkatehdas und im Dezember in Helsinki in der Finlandia-Halle gezeigt. Außerdem wird er ebenfalls im Dezember vom TV-Sender für Kultur, Wissenschaft und Bildung YLE Teema ausgestrahlt. Die übrigen Aufträge gingen an die Komponisten Tapio Tuomela für den Film , Yrjö Hjelt für den Film Elämän maantiellä, Lotta Wennäkoski für den Film Rakkauden kaikkivalta und Kimmo Hakola für den Film Tukkijoella. Sämtliche Filme werden sowohl in Konzertveranstaltungen als auch im Fernsehen aufgeführt.
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Seminar zur Promotion von zeitgenössischer Musik

Im Rahmen des Festivals Musiikin aika (Zeit der Musik) findet am 7.7.2009 von 12-17 Uhr ein internationales Seminar zur Promotion zeitgenössischer Musik statt. Für das zum ersten Mal veranstaltete Seminar haben sich in- und ausländische Komponisten, Intendanten von Orchestern und Ensembles sowie Unternehmen angesagt, die mit Gegenwartsmusik zu tun haben (Agenturen, Verleger und Labels). Zweck des Seminars ist der Gedankenaustausch über die Rolle der zeitgenössischen Musik in der Gesellschaft sowie über die Zukunft dieses Genres. Auf der Rednerliste für das Seminar stehen u. a. Henk Heuvelmans (Direktor, Gaudeamus Music Week), Graham McKenzie (Künstlerischer Leiter, Huddersfield Contemporary Music Festival), Robert von Bahr (Plattenlabel BIS), Stefan Conradi (C. F. Peters „Die Neue Generation“) und der japanische Manager Keizo Maeda.
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Im Frühjahr Uraufführungen von Konzerten für Soloinstrumente sowie einer neuen Lindberg-Komposition für Chor und Orchester

Die Orchester der finnischen Hauptstadtregion bringen gegen Ende des Frühjahrs mehrere neue Konzerte für Soloinstrumente zu Gehör. Dazu gehört das neue Konzert „Kellot“ für Saxophonquartett und Orchester von Kalevi Aho, der im März 60 Jahre alt geworden ist. Die Aufführung findet am 23.4. durch das Helsinki Philharmonic Orchestra und das Raschér-Saxophon-Quartett statt.

Am 15. Mai bringen das Orchester Tapiola Sinfonietta und der Gitarrist Petri Kumela das Konzert „Bow-wow“ für Gitarre und Orchester von Riikka Talvitie, während am 29. Mai beim Rundfunksinfonieorchester das neue Klavierkonzert von Kirmo Lintinen mit dem Solisten Jouko Laivuori auf dem Programm steht. Bereits am 20. Mai spielt das Rundfunksinfonieorchester Magnus Lindbergs neue Komposition „Graffiti“ für Chor und Orchester, ein Auftragswerk der finnischen Rundfunk- und Fernsehgesellschaft Yleisradio.

AUSSERDEM:
  • Alba Records hat im März eine Porträt-CD mit Kammermusikwerken von Kirmo Lintinen herausgebracht.
  • Das Platten-Label BIS hat eine CD mit Kammermusik von Kalevi Aho herausgebracht. Eingespielt wurden unter anderem Kysymysten kirja (dt. Das Buch der Fragen), das Konzert für Bratsche und Kammerorchester sowie die Sinfonie Nr. 14, die auch unter dem Titel „Rituale“ bekannt ist.
  • Das Festival „Together“, bei dem finnische und russische Musik präsentiert wird, findet im Mai in Moskau, Nishni Nowgorod, Twer, Kaluga und Perm statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Musikfestspiele, deren Veranstalter das Moscow Contemporary Music Ensemble ist, stehen die Herausforderungen der Ausbildung
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Premiere der Oper "Kuninkaiden kirja" von Timo-Juhani Kyllönen in Spanien

Timo-Juhani Kyllönens Oper ”Kuninkaiden kirja” (El libro de los Reyes) hat am 19. März im spanischen Cádiz Premiere. Die Aufführung, eine Gemeinschaftsproduktion des finnischen Musiktheaters ”Kapsäkki” und des Cádizer Teatro Falla, ist Bestandteil des fünfjährigen Projektes des Madrider Finnland-Instituts zum Kulturaustausch zwischen Cádiz und Finnland. Im Herbst 2009 wird die Oper mit einem finnischen Orchester auch in Espoo aufgeführt.
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Musik und Theater aus Finnland in Rostock

Finnisches Theater und finnische Musik sind Schwerpunkt der Frühjahrsspielzeit im Volkstheater Rostock. Im Laufe des Frühjahrs spielt die Norddeutsche Philharmonie, das Orchester des Volkstheaters, in mehreren Konzerten finnische Musik. Auf dem Programm stehen u. a. "Forty Heartbeats" von Kaija Saariaho, "True & False Unicorn" und "Lintukoto" von Einojuhani Rautavaara sowie "Marea" von Magnus Lindberg. Höhepunkt der finnischen Spielzeit des Theaters ist die Finnische Woche TERVE!, die vom 15.-19.4. stattfindet und während der auch Saariahos Oper "L'amour de loin" (Die Liebe aus der Ferne) zu sehen sowie ein Tangokonzert zu hören sind.
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Zehn finnische Uraufführungen beim Festival periFÉRIA

Während des diesjährigen periFÉRIA, des Festes der Musik unserer Zeit, das jetzt zum zweiten Mal in Jyväskylä stattfindet, erklingt Gegenwartsmusik in ihren vielfältigsten Formen - von Kammermusik bis zu modernem Jazz, Orchesterwerken und Improvisationen. Zu den sieben Konzerten des Festivals gehören u. a. das Porträtkonzert Pekka Kostiainen, ein Gitarrenkonzert mit Kai Nieminen, bei dem fünf Erstaufführungen verschiedener Komponisten zu hören sind, sowie ein Konzert des Sinfonieorchesters Jyväskylä. Bei letzterem werden Kompositionen zweier Musiker dieses Orchesters zum ersten Mal aufgeführt. periFÉRIA findet vom 14.-18.3.2009 in Jyväskylä statt.
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Neue finnische Musik bei den Musiktagen von Hetta

Komponist des Jahres der zu Ostern stattfindenden Musiktage von Hetta (Enontekiö) ist diesmal Jouni Kaipainen. Sein neues Werk „The Canticle of Brother Sun“ wird am Gründonnerstag, dem 9.4., uraufgeführt. Ferner werden auch Tuomas Turriagos neues Streichquartett und Ilari Laaksos „Et lux perpetua luceat eis“ uraufgeführt. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Paavo Korpijaakko und Pehr Henrik Nordgren.
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AUSSERDEM:
  • Neue finnische Teilnehmer auf der Frankfurter Musikmesse (1.-4.4.): Neben den traditionellen Messebesuchern beteiligen sich in diesem Jahr auch der Verlag Edition Tilli und der Verein der finnischen Komponisten Suomen Säveltäjät ry. an dem von Fimic koordinierten Messestand.
Fredrik Pacius 1809–2009

Am Geburtstag von Fredrik (Friedrich) Pacius (1809–1891), den 19. März 2009, wird in Hamburg um 16 Uhr eine Gedenktafel der „Patriotischen Gesellschaft von 1765“ enthüllt (Rathausstrasse 6a). Die Laudatio hält Prof. Dr. Tomi Mäkelä (Halle/Saale), der die Tafel auch initiiert hat.

Anschließend, um 18.30 Uhr, veranstaltet die Carl-Toepfer-Stiftung (Lichtwarksaal, Neanderstr. 22) ein Gesprächskonzert zu Pacius mit der Mezzosopranistin Silke Bruns (Helsinki) und Tomi Mäkelä (Klavier). Sie sind auch die AutorInnen der wissenschaftlich kommentierten Veröffentlichung der deutschsprachigen Briefe, Tagebücher und Notizen von Pacius, die in der Svenska Litteratursällskapet i Finland später in diesem Jahr erscheinen wird.

Aufführung von Kalevi Ahos Werken in den USA

Februar 09 - Im Februar werden mehrere Kompositionen von Kalevi Aho, der demnächst seinen 60. Geburtstag begeht, in den USA aufgeführt. In einem Doppelprofilkonzert erleben sowohl Kompositionen von Kalevi Aho als auch von Pehr Henrik Nordgren am 19.2. in New York ihre Erstaufführung in den USA. Auf dem Programm des Kammerorchesters Arcos stehen dabei Ahos 14. Sinfonie und 2. Kammersinfonie sowie Nordgrens Sinfonie für Streicher ”Sinfonia jousille” und ”Hate-Love” für Cello und Orchester. Eine weitere US-amerikanische Premiere fand bereits im Februar dieses Jahres in Michigan statt, als Lewis Lipnick und das Interlochen Arts Academy Orchestra unter der Leitung von Leonard Slatkin Ahos Konzert für Kontrafagott und Orchester aufführten.
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Midem Classical Award für Saariaho-Produktion von Ondine

Februar 09 - Die neue Ondine-Einspielung mit Musik Kaija Saariahos wurde mit dem renommierten Midem Classical Award 2009 in der Kategorie Zeitgenössische Musik ausgezeichnet. Zu hören sind auf der CD drei Kompositionen der Komponistin: "Mirage" für Sopran, Cello und Orchester, das Cellokonzert "Notes on Light" sowie die Orchesterkomposition "Orion". Es spielt das Orchestre de Paris unter der Leitung von Christoph Eschenbach; die Solisten sind Anssi Karttunen (Cello) und Karita Mattila (Sopran).
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Aulis Sallinens Oper "Der König begibt sich nach Frankreich" in London

Februar 09 - Aulis Sallinensdritte Oper "Der König begibt sich nach Frankreich" (1983, Kuningas lähtee Ranskaan) wird im März 2009 durch Studenten der Opernabteilung der Guildhall School of Music and Drama in London aufgeführt. Regisseur der Aufführung, die insgesamt viermal zu sehen sein wird, ist Martin Lloyd-Evans, Dirigent ist Clive Timms. Die Übertragung des Librettos ins Englische besorgte Stephen Oliver.
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Beginn der auf finnische Opern orientierten Frühjahrsspielzeit der Nationaloper mit "Vaters Tochter"

Februar 09 - Auf dem Spielplan der Finnischen Nationaloper stehen in diesem Frühjahr außergewöhnlich viele finnische Opern. Die erste finnische Oper, die Premiere hatte, war Olli Kortekangas’ "Vaters Tochter" (Isän tyttö). Sie stand vom 24.1. bis 16.2. auf dem Programm. Im März folgt der zeitgenössischen Oper dann ein Klassiker: "König Karls Jagd" (1852, Kung Karls jakt) von Fredrik Pacius. Damit begeht die Nationaloper auf ihre Weise den Geburtstag des Komponisten, der sich in diesem Jahr zum 200. Male jährt. Im Lauf der Frühjahrsspielzeit folgen außerdem noch Leevi Madetojas "Die Ostbottnier" (Pohjalaisia) sowie Ilkka Kuusistos "Komm zurück, Gabriel".
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Fünf neue Komponisten bei Fimic

Februar 09 - Fimic hat Ende 2008 fünf neue Komponisten als Kunden unter Vertrag genommen. Es handelt sich dabei um Kyösti Haatanen, Paavo Korpijaakko, Veli Kujala, Tiina Myllärinen und Lauri Salokoski.
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AUSSERDEM:
  • Ende Februar wird das ”Kalevala der Künstler” (Taiteilijoiden Kalavala), das als Ergebnis des gleichnamigen Projekts der Kalevala-Gesellschaft entstanden ist, samt zugehöriger CDs veröffentlicht.
  • Anfang 2009 kam das monumentale Klavierkonzert von Kimmo Hakola als Neuproduktion bei Ondine heraus. Die erste Einspielung der Komposition besorgten der Pianist Henri Sigfridsson und das Orchester Tampere Filharmonia unter der Leitung von John Storgårds. Außer dem Klavierkonzert (55 Minuten) enthält die CD auch Hakolas Sinfonietta für Orchester (14 Minuten).

Uraufführung Sibelius-Oper „Zugvögel“ von Prof. Mathias Husmann am Theater Vorpommern
Uraufführung der Sibelius-Oper „Zugvögel“ von Prof. Mathias Husmann am Theater Vorpommern am 7. März 2009 in Stralsund (weitere Aufführungen am 25. 3., 4.4., 3.5.)
sowie Premiere am 21. März in Greifswald (weitere Aufführungen am 19.4., 9.5., 17.5.)

Entstehung der Oper:
Angeregt durch den wissenschaftlichen Beitrag von Kari Kilpeläinen in einer Veröffentlichung der Jean Sibelius Gesellschaft Deutschland über das Drama der 8. Sinfonie von Jean Sibelius entstand bei Prof. Mathias Husmann die Opernidee zu diesem Stoff.

Seit seinem 62. Lebensjahr hatte Jean Sibelius keine Komposition mehr veröffentlicht und hat offensichtlich alle Arbeiten selbstkritisch vernichtet. Sibelius wollte kein Vielschreiber innerhalb seiner spätromantischen Tradition werden, und dem damaligen Zeitgeist wollte er offensichtlich auch nicht folgen. Somit wartete die Musikwelt 30 Jahre vergeblich auf die 8. Sinfonie. 30 Jahre wartete der alternde Komponist auf eine neue Inspiration. Sibelius:“ Die Ansprüche sind mit den Jahren gestiegen. Am meisten hat es mich gefreut, dass ich so viel verwerfen konnte.“

Die Spekulation um die 8. Sinfonie, bzw. das Nichtkomponieren von Sibelius, ist Grundlage für das sinfonische Drama „Zugvögel“. Mathias Husmanns Oper umwebt mit der Wiederkehr der Zugvögel die Wiederkehr der Inspiration. Er schildert den dreißigjährigen Albtraum eines Einzelnen aus Angst, Alter, Depression und Alkohol vor dem Hintergrund von Weltwirtschaftskrise, Faschismus, Weltkrieg, Holocaust und Atombombe. Diese Hommage an Jean Sibelius ist zugleich ein Requiem auf das zwanzigste Jahrhundert.

Handlung:
Die Handlung beginnt am 10. Mai 1927 auf dem Anwesen Ainola, während der Familienfeier anlässlich des Namenstags von Aino, der Frau des finnischen Komponisten Jean Sibelius. Dieser beschließt, angeregt durch das Niederlassen der Schwäne auf dem nahen Tuusula-See – für ihn ein „Zeichen der Natur“ – und aufgebracht durch eine hitzige Diskussion mit den Brüdern seiner Frau, mit der Komposition seiner achten Sinfonie zu beginnen. Noch in derselben Nacht erlebt er jedoch eine unerklärbare, schreckliche Vision, so dass er die Arbeit an dem neuen Werk abbricht.

Während der nächsten zwölf Jahre gelingt es Sibelius trotz nächtelanger Arbeit nicht, die Sinfonie zu vollenden. Zu Anfang des Zweiten Weltkrieges erzählt er seinem Sekretär Santeri Levas allerdings phantastische Dinge über sein neues Opus. Er tanzt sogar den dritten Satz (Scherzo) dirigierend auf dem Tisch. Schließlich setzt er den Beginn der ersten Luftangriffe auf Helsinki mit dem Beginn des Sinfoniefinales gleich. Am Ende des Zweiten Weltkrieges zwingen ihn die Toten in einem Traum, die Sinfonie, dieses Werk über eines der grausigsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte, zu vollenden. Hierdurch erlebt er hautnah, was er nur aus der Ferne durch Rundfunk und Berichte vernommen hat. Eine Vision von zwei „Zugvögeln“, welche nach Hiroshima und Nagasaki fliegen, lässt Sibelius begreifen. Er widmet seine soeben vollendete „Achte“ den Toten, indem er die Sinfonie ebenfalls den Weg in die Vernichtung gehen lässt, den Weg, den die Opfer der Gewalt gehen mussten: Er verbrennt die Partitur.

Wilhelm Düring

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