Die Schuld des Bossa Nova?

Musik kann harmonisch sein, aber auch zur Folter genutzt werden. Diese Ambivalenz bringt Tomi Mäkelä jetzt in seinem Buch „Die Schuld des Bossa Nova“ auf den Punkt. Aus kultursoziologischer Perspektive nähert sich der Autor der Musik und hinterfragt offenbare Instrumentalisierungen von Musik und fragt nach sinnvollen Rollen, die Musik in der Gesellschaft spielen kann.

Unter anderem ein umfangreiches Interview des finnischen „Grand Old Man“ der Musik, des Pianisten, Pädagogen und Denkers Eero Heinonen, der über seiner Zeit im Moskauer Konservatorium in den frühen 1970 -Jahren in der Klasse von Dmitri Bashkirov reflektiert, macht das Buch eine fasziniernende Lektüre für die Freunde der finnischen Musikkultur.

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